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06. Juli 2021

Das APOTHEKEN.radio

topas | PHOENIX
Das APOTHEKEN.radio

Mehr als 100 Apotheken in Österreich nutzen bereits das innovative APOTHEKEN.radio. Es bietet ideale Hintergrundmusik, abgestimmte Werbung für Gesundheitsprodukte aber vor allem eine zusätzliche Möglichkeit für Beratung in der Apotheke.

Das APOTHEKEN.radio ist ein unterstützendes Service um niedergelassenen Apotheken gerade in Zeiten des boomenden Online-Handels den Rücken zu stärken. Ein monatlicher Tarif inkludiert drei frei wählbare Musikrichtungen – entspannendes Easy Listening, Chill out für Wohlfühlklima oder melodischen Modern Pop. Hinzu kommen Informationen zu Aktionen von Pharmafirmen sowie die Möglichkeit eigene Spots für die Apotheke zu gestalten.

Details zu Einsatzgebieten und der dahinter stehenden Technik erläutert Mag. Siegfried Obermayr, Geschäftsführer bei Reditune und Technikpartner von PHOENIX, in unserem aktuellen Kundenmagazin PHOENIX print. Wir haben für Sie einen Auszug aus unserem Interview zusammengefasst.

Welche Marketingfunktion hat das Radio im Verkaufsraum eigentlich historisch gesehen?

Obermayr: Die Beschallung in Verkaufsräumen gibt es ja schon lange. Ursprünglich war der Grund, das Klirren der Milchflaschen zu übertönen. Lange sah man das Point-of-Sale-Radio als Hintergrundbeschallung. Seit einigen Jahren bemerken wir eine Renaissance des Radios. Viele Menschen sind mit optischen Reizen überflutet, mit dem Radio gelingt es, eine angenehme Atmosphäre zu schaffen. Immer mehr Firmen versuchen, ihrem Geschäft ein individuelles Sound Branding zu verleihen. Wir hoffen, dass uns das in den Apotheken auch gelingt – dass die Kunden von einer schönen Musik begleitet und gezielt zu bestimmten Gesundheitsthemen informiert werden.

Wie erweckt man den „Verkaufsberater aus dem Lautsprecher“ zum Leben?

Obermayr: Man kann im APOTHEKEN.radio nicht nur zielgerichtete Werbung ausspielen, sondern auch eine Beratung. Das passt in den Apotheken so gut wie sonst kaum wo, weil es in der Apotheke ganz zentral um Beratung geht. Die Botschaft „Fragen Sie Ihren Apotheker“ aktiviert die Kunden ungemein und motiviert dazu, sich beraten zu lassen. Stichwort: Health Awareness!

Wenn keine Audioanlage in der Apotheke vorhanden ist – welche Optionen werden dazu angeboten?

Obermayr:Wir haben uns von Anfang an für ein Lautsprechersystem auf höchstem technischem Niveau entschieden, weil die Apotheke ein sehr anspruchsvoller Bereich ist. Man hört es am sehr schönen 360 Grad- Klang. Es ist eine sensationelle Qualität, die man sonst nur aus dem HiFi-Bereich kennt. Das brandneue Produkt mit dem Namen Cono kommt von einer Firma aus Südtirol, die das System mit deutschen Ingenieuren entwickelt hat. Seit einigen Jahren wird dieses Produkt in High-End-Geschäften eingesetzt, z. B. in Mode Stores, wo viel Wert darauf gelegt wird, der Umgebung ein schönes Sound Branding zu geben. Es ist ein ganz neues Lautsprecher-Konzept, das auch optisch attraktiv aussieht. Das war uns für die Apotheken gut genug.

Mit den Conos ist keine Verkabelung notwendig. Diese Lautsprecher arbeiten über WiFi und haben den Vorteil, dass man sie dort montieren kann, wo die Kunden im Wartebereich stehen.

Ein Fachbegriff in diesem Zusammenhang lautet „Sounddusche“. Was ist das genau?

Obermayr:Eine Sounddusche ist ein Bereich, wo man etwas konzentriert hört. Wenn man weiter weg ist, verschwindet das Hörerlebnis. Es schallt nicht durch den ganzen Raum und schon gar nicht durch die Nebenräume. Ideal für die ungestörte Beratung an der Tara.

Mit welchen Kosten ist für eine neue Anlage zu rechnen?

Obermayr:Die Pauschalpreise inklusive Installationskosten unabhängig vom Standort in Österreich sind ganz einfach gestaffelt. Das beginnt bei 800 € und geht bis zu 2.000 € für eine große Anlage für einen zu beschallenden Bereich von 150 Quadratmetern. Pro 50 Quadratmeter benötigt man einen Lautsprecher.

Wenn das APOTHEKEN.radio einmal installiert ist, wie kommen die Apotheken dann zu ihrem täglichen Programm?

Obermayr:85 Prozent des Programms bestehen aus Musik, 10 bis 15 Prozent sind Werbung und sonstige Informationen. Mit den Werbekunden wird vereinbart, welche Werbespots ausgestrahlt werden. Diese Spots werden mit den Aktionen der Pharmafirmen synchronisiert. Welche Promotions am Programm stehen, erfahren die Apotheken einige Wochen im Voraus, damit entsprechend disponiert werden kann. Diese Information findet man im Login-Bereich auf unserer Homepage www.apothekenradio.at

Wie hört sich das Musikprogramm an?

Obermayr:Bei der Musikauswahl bieten wir verschiedene Varianten an. Unser AKM-freies Programm kommt von Partnern, die Künstler verpflichten, AKM-freie Stücke zu produzieren. Da sind keine weiteren Abgaben zu bezahlen. Natürlich sind das nicht die vertrauten Hits aus dem kommerziellen Radio, aber es ist eine sehr schöne Musik in verschiedenen Genres. Es gibt auch die Möglichkeit, auf AKM-pflichtige Musik umzusteigen. Wir haben mit der AKM eine sehr attraktive Rate vereinbart: 180 Euro pro Jahr, das ist viel weniger, als zu bezahlen wäre, wenn der Apotheker selbst mit der AKM eine Vereinbarung schließen müsste. Unsere Erfahrung zeigt, dass die Mitarbeiter in der Apotheke die weniger bekannten Titel bevorzugen. Das Hörerlebnis soll angenehm und ruhig sein.

Wie wird ein Werbespot für die eigene Apotheke produziert?

Obermayr:Viele Apotheken haben ihre eigene Produktlinie und legen Wert darauf, dass ihre Apotheke als eigenständige Marke bekannt wird. Über das Apothekenradio eröffnet sich dafür ein hervorragender Weg. Man kann Spots entweder selbst am Handy aufnehmen und an uns schicken, oder von professionellen Sprechern gestalten lassen, die uns beim Texten und bei der Aufnahme unterstützen. Dann klingt das wie im Radio – für sehr überschaubare Kosten.

In der Apotheke wird oft über intime Themen gesprochen. Wie kann das APOTHEKEN.radio die Privatsphäre bei solchen Tara-Gesprächen schützen?

Obermayr:Das Hörerlebnis in der Wartezone dient auch der Abschirmung der Tara-Bereiche. Die Wartenden haben dann nicht so „große Ohren“ für das Kundengespräch, das gerade mit dem Pharmazeuten oder der PKA geführt wird. Wegen der Schutzmaßnahmen aufgrund der Pandemie hat sich die Hörqualität im Tara-Bereich noch zusätzlich verschlechtert. Da stehen Plexiglasscheiben zwischen Mitarbeiterin und Kunden, beide tragen eine Maske. Deshalb versteht man sich gegenseitig noch schlechter als früher und man muss noch lauter sprechen. Für den Wartenden ist das fast peinlich, weil man das gar nicht hören möchte.

Soviel zum APOTHEKEN.radio. Was ist eigentlich der APOTHEKEN.screen?

Obermayr:Der APOTHEKEN.screen kommt automatisch mit dem APOTHEKEN.radio mit und ist komplett kostenlos. Sogar der Bildschirm wird in der gewünschten Größe bereitgestellt – von 24 bis 55 Zoll. Die Aufgabe des Screens ist es, den Apotheker und sein Team zu informieren – auf eine angenehme Art und Weise. Da gibt es Produktinformationen und beispielsweise Verkaufstipps – jene Firmen, die vorne im Verkaufsbereich ihre Spots schalten, präsentieren hinten am Screen ihre Informationen zu ihrer Promotion. Für erklärungsbedürftige neue Produkte kann man sich in einem eigenen Kanal Videoanleitungen von der Industrie anschauen. Daraus ergibt sich eine hervorragende Schulungsmöglichkeit, ohne dass jemand in der Apotheke vorbeikommen muss.

Mehr über unser Projekt APOTHEKEN.radio erfahren Sie unter https://www.apothekenradio.at/

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