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07. September 2022

Profi-Fußball und Apotheke:

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Profi-Fußball und Apotheke:

„Es gab nichts außer Training und Arbeit“

Tanja Legenstein ist PKA in der Apotheke zum Papst in Wien. Als Profi-Kickerin brillierte die heute 38-Jährige bis 2018 am grünen Rasen. Wie sie zum Job in der Apotheke kam, wo sie heute Fußball spielt und was sonst noch in ihrem Leben zählt, verriet uns die Teamplayerin im Interview.

Was war für Sie mehr Arbeit – das Fußballspielen oder Ihre Tätigkeit in der Apotheke?

Tanja Legenstein: Das ist schwer zu vergleichen! Körperliche Arbeit war mehr beim Fußballspielen zu leisten! Fußball habe ich geliebt, dieser Sport war alles für mich und deshalb nie mit Arbeit zu vergleichen. Ich liebe auch die Arbeit in der Apotheke! Fußball war immer der Ausgleich zu dieser Arbeit. Da konnte ich meine Energie und manchmal meinen Frust rauslassen, den man ja manchmal bei der Arbeit aufstaut.

Wie viel Zeit investierten Sie ins Fußballspielen?

Tanja Legenstein: Wenn es richtig zur Sache ging, war ich viermal in der Woche beim Training und am Wochenende beim Match.

Viel Freizeit blieb da nicht übrig…

Tanja Legenstein: Nach der Arbeit setzte ich mich ins Auto, fuhr zum Platz, trainierte, dann heim, schlafen – so war mein Leben.

Wie kamen Sie zum Fußballsport?

Tanja Legenstein: Ich habe einen älteren Bruder. Unsere Freunde waren lauter Jungs und die haben alle im Hof Fußball gespielt. Da bin ich reingerutscht und mitgewachsen. Sie nahmen mich mit zu Fußballspielen und so habe ich von ihnen ich die Leidenschaft für den Fußball übernommen. Ich probierte dann alle möglichen Sportarten aus, von Tennis bis Volleyball. Dass es auch Frauenfußball gibt, war mir nicht bekannt. Als ich 18 war, schaute ich im Internet nach und suchte nach einem Verein in der Nähe. Ich fand eine Landesligamannschaft, DSG Wien United, fragte, ob ich vorbeikommen und mittrainieren kann. Nach dem ersten Training wollten sie, dass ich unterschreibe und bleibe. Das war zum Ende meiner PKA-Lehre, die ich mit 15 begonnen hatte.

Wie entwickelte sich dann Ihre Karriere?

Tanja Legenstein: Andere Vereine schauen sich um und so wurde ein Verein auf mich aufmerksam, der in diesem Jahr noch in der zweiten Liga spielte, ASK Erlaa. Ich bin eine Stürmerin und schoss in meinem Verein die meisten Tore. Der Trainer von ASK Erlaa schaute heimlich zu und fragte, ob ich in eine höhere Liga wechseln möchte. ASK Erlaa wollte aufsteigen und brauchte Verstärkung, vor allem Stürmerinnen, die Tore schießen. Gespräche wurden geführt, ich schaute mir ein Training an, es war professioneller als bei meinem Landesligaverein und ich sah, dass es Potenzial gibt und ich mich weiterentwickeln kann. Deshalb sagte ich, ich probiere es. Ich wurde für ein Jahr „verliehen“. Im Endeffekt bin ich geblieben. Wir stiegen in die Bundesliga auf und spielten in der höchsten Spielklasse. Von 2003 bis 2010 spielte ich bei Erlaa, dann wechselte ich zu ASV Spratzern in St. Pölten. Dort spielte ich zwei Jahre und stieg ebenfalls von der 2. Liga in die Bundesliga auf.

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